Die Trockenrohdichte beschreibt, wie allgemein die Dichte, das Verhältnis Masse zu Volumen [kg/m³]. Sie wird erst nach einer Trocknung des Betons, bei 105 Grad bis zur Gewichtskonstanz, bestimmt. Für sie ist nur noch das im Zementstein chemisch gebundene Wasser (unter praktischen Bedingungen etwa 20 M.-% des Zements) maßgebend.
Deshalb ist die Trockenrohdichte im allgemeinen um 100 bis 150 kg/m³ niedriger als die Frischbetonrohdichte.
Der Unterschied ist umso größer, je höher der Wassergehalt und je niedriger der Zementgehalt ist.
[1] Wegler/Karl; „Beton-Arten-Herstellung-Eigenschaften“, Ernst&Sohn Verlag