Mehlkorngehalt

Beton benötigt eine bestimmte Menge an Mehlkorn, damit er gut verarbeitbar wird und ein geschlossenes Gefüge erhält.

Auch für die Dichte des Betons und bei der Förderung in Rohrleitungen ist der Mehlkorngehalt von Bedeutung, die notwendige Menge hängt ab von dem Größtkorn des Zuschlaggemisches, Kornaufbau (Hohlraumgehalt und Oberfläche).

Nicht immer reicht die zugegebene Zementmenge zusammen mit dem im Zuschlag vorhandenen Anteil an Mehlkorn dafür aus. Besonders für Beton mit geringem Lahmgehalt kann deshalb die Zugabe von mehlfeinen Stoffen nötig werden. Eine wesentliche Überschreitung der Anhaltswerte für den Mehlkorngehalt ist zu vermeiden, weil dadurch der Wasseranspruch des Zuschlaggemisches erhöht wird und auch andere Eigenschaften des Betons (Frost- und Tausalzwiderstand, Schwinden und Kriechen) nachhaltig beeinflusst werden.

[1] Scholz; „Baustoffkenntnis“ 13. Auflage 1995

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